Folgen

Was ist Datenschutz?

Im Wesentlichen wird heute unter Datenschutz das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verstanden. Dieses Recht hat das Bundesverfassungsgericht aus den Grundrechten abgeleitet (allgemeines Persönlichkeitsrecht Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1). Es gibt jedem Einzelnen das Recht grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen.

Daten sind laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) personenbezogen, wenn sie die persönlichen oder sachlichen Verhältnisse einer Person beschreiben. Dabei genügt es wenn die Person bestimmbar ist (auch, wenn der Name nicht angegeben ist). Anonymisierte (unbestimmbare) Daten unterliegen nicht dem BDSG. Pseudonymisierte Daten, bei denen der Name durch eine Kennung ersetzt wurde, sind in der Regel weiterhin bestimmbar und unterliegen somit dem BDSG. Die Daten müssen rechtmäßig erhoben, zweckgebunden und erforderlich sein. Es muss einsichtig sein wer welche Daten hält, wer verantwortlich ist und wie die Rechte der Betroffenen gewahrt werden.

Kommentare

Powered by Zendesk